
Am vergangenen Ostersonntag machten sich sage und schreibe 90 Rheinbrohler Junggesellen, Ehrendamen, Freunde und Fans des Vereins traditionell auf, den Ort Emmaus zu suchen. Auch in diesem Jahr wurde der Ort auf der anderen Rheinseite vermutet.
Nachdem man mit der Fähre übergesetzt war, wanderte man in Richtung Brohl, wo man die Brohltalbahn bestieg. Diese war jedoch nicht für einen derartigen Ansturm von 90 Junggesellen ausgelegt, worauf es kurz darauf hieß: „Bitte nicht ein- und aussteigen, der Zug wird rangiert!“.
Nachdem dann weitere Waggons angehangen waren, konnte die Fahrt beginnen. Auf der Fahrt mit der Bahn wurde das ein oder andere Lied angestimmt und ausgelassen gefeiert, worauf hin einige Waggons leichte Schlagseite zeigten.
In Niederzissen angekommen wurde die Bahn wieder verlassen und es ging hinauf in den Wald, wo eine von Feldwebel Roman Hall organisierte Verpflegungsstation auf die hungrigen Junggesellen und Ehrendamen wartete. Nachdem alle gestärkt waren, konnte es in Richtung Niederlützingen weiter gehen.
Enttäuscht davon, den Ort Emmaus immer noch nicht gefunden zu haben, ließ man sich in einer nahe gelegenen Gaststube nieder und stärkte sich erneut um neuen Mut zufassen den Ort dann doch noch zu finden. Am frühen Abend kam dann die ernüchternde Einsicht, dass der Ort Emmaus wohl auch in diesem Jahr nicht so ohne Weiteres gefunden werden kann, woraufhin man sich auf den Weg zum Festzelt außerhalb des Ortes machte. Hier gab man sich bei den Klängen von „Challenge“ und „Sidewalk“ der guten Stimmung hin und ließ den Tag ausklingen, ehe man vom Bus des KJGV-Stammbusfahrers Kai sicher nach Hause ins schöne Rheinbrohl gebracht wurde.